



Versuchsanlagen:
Entwicklung in der Klonenzüchtung bei Ruländer und Weißem Burgunder (DBW 06/2006)

Vermutlich eine sehr alte Mutation aus dem Blauen Spätburgunder.
Blanc de Champagne, Pinot Chardonnay, Pinot Bianco, Pinot blanc, Weißer Burgunder, Weißburgunder
mittlere Ansrüche an die Lage, etwas geringer als Spätburgunder
In Deutschland in nahezu allen Weinbaugebieten, mit Schwerpunkten in Baden, Pfalz, Rheinhessen, Nahe und Mosel.
Ansonsten vor allem in Frankreich wo er in vielen Champagner Cuvees zu finden ist. Außerdem natürlich im Burgund wo er zusammen mit dem Chardonnay in den meisten der bekannten Appellationen verwendet wird.
Die Klonenvielfalt ist beim Weissburgunder noch nicht so ausgeprägt. Der Klon, den sich alle wünschen ist jedoch auch hier vor allem lockerbeerig oder auch kleinbeerig oder mischbeerig. Da der Weißburgunder meist hohe Erträge bringt ist ein Züchtungsziel auch ein geringerer Ertrag, obwohl das oft mit klein- und mischbeerigen Klonen mithergeht.
Der N 81 ist ein schon älterer Klon der ehemaligen Landeslehranstalt in Neustadt / Pfalz (heute DLR Rheinpfalz). Er erlebt im Moment eine gewisse Renaissance, da er teilweise als etwas lockerbeerig beschrieben wird.
Dies ist ein noch sehr neuer Klon des Weinbauinstitutes in Freiburg. Lockerbeerigkeit gepaart mit guter Weinqualität war auch hier das Zuchtziel. Leider gibt es jedoch im Moment noch sehr wenig Pflanzmaterial.