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Hochstammreben
Hochstamm in der Rebschule

Unter Hochstammreben versteht man Pfropfreben, welche eine deutlich längere Unterlage (ca. 80 cm) besitzen. Der Pfropfkopf, und somit auch der erste Trieb ist deshalb direkt nach dem Pflanzen schon in einer Höhe von ca. 70 cm und kann somit deutlich einfacher vor Herbizidbehandlungen und Wildbefall geschützt werden. 

Aufgrund des größeren Holzanteils (langer Stamm) sind auch mehr Reservestoffe vorhanden, somit ist oft im Pflanzjahr ein vitaleres Wachstum erkennbar. Mann sollte jedoch nicht den Fehler machen, und deshalb die Reben im zweiten Standjahr zu sehr zu belasten, sie sind trotzdem noch junge Reben.

Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall des Stammausbrechens, da die Unterlage ja geblendet ist, und somit kein Unterlagenaustrieb mehr erfolgen sollte.

Eine Hochstammreben ist jedoch deutlich schwieriger zu erzeugen und wird deshalb auch zu einem deutlich höheren Preis als eine kleine-normale Pfropfrebe angeboten.

Wurden diese Reben bis vor einigen Jahren vor allem zum Ausbessern von Fehlstellen benutzt, so werden heute mehr und mehr auch ganze Junganlagen mit Hochstammreben bepflanzt.

Da Hochstammreben meist schnell ausverkauft sind, empfiehlt es sich diese sehr rechtzeitig zu bestellen. Für unser aktuelles Angebot wechsen sie bitte zu unserem Pfropfrebenangebot.